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Zentrum für Religiöse Studien an der BYU

Band I: Ostdeutsche Mission

Die Geschichte der Heiligen der letzten Tage im Zweiten Weltkrieg

Von Prof. Dr. phil. Roger P. Minert

Zum ersten Mal werden die Erlebnisse und Erfahrungen der 7.600 Mitglieder der Kirche in der Ostdeutschen Mission (mit Sitz in Berlin) in den Jahren 1939 bis 1945 dargestellt. Anhand von Aussagen von 275 Zeitzeugen, sowie an die hundert autobiografischen Schriften, wurde dieses Buch mühevoll zusammengestellt.

Die Erlebnisse der Mitglieder der Kirche unterscheiden sich kaum von den Erfahrungen ihrer Nachbarn, Freunde, und Verwandten. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass ihr Zeugnis von Jesus Christus sie durch diese schwierigen Umstände getragen hat, obwohl sie auch viel gelitten haben.

Durch Kriegseinwirkungen sind mindestens 200 Zivilisten und 240 Soldaten (bis 1950) ums Leben gekommen. Fast 5000 der Mitglieder haben ihre Wohnung verloren und 3400 ihre Heimat für immer. Trotz dieser Umstände behaupten viele Mitglieder, durch himmlischen Einsatz besonders beschützt worden zu sein.

Das Buch beinhaltet 800 Seiten, 400 Fotografien, 100 Dokumente (Tagebuchseiten, Meldungen von Vermissten und Toten, sowie Landkarten, u.v.m.). Jede Gemeinde wird in einem separaten Kapitel beschrieben, dem ein Verzeichnis der Verstorbenen und Gefallenen angehängt ist (das sogenannte Gedenkbuch).

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